Umwelt

DIE COVID19-PANDEMIE

Eine für die meisten Menschen nicht für möglich gehaltene medizinische, ökonomische und soziale Krise von globalem Ausmaß. Sie ist aber zugleich die Folge einer tiefgreifenden ökologischen Krise, in der wir uns seit Jahrzehnten befinden. Denn wenn wir Lebensräume zerstören und damit die Artenvielfalt dezimieren, gefährden wir uns selbst. Nicht nur indirekt und auf lange Sicht, indem wir durch die Zerstörung von Regenwäldern potenzielle medizinische Heilmittel verlieren oder durch das Anheizen der Erde ganze Landstriche unbewohnbar machen, sondern auch ganz konkret und unmittelbar.

Dabei ist COVID19 sicher kein Zufall. Es war nur eine Frage der Zeit bis weitere gefährliche Viren von Wildtieren auf Menschen übergehen. Bereits vor vielen Jahren warnten Virologen davor, dass Coronaviren von Fledermäusen auf Menschen übertragen werden und Pandemien auslösen können. Sogenannte „Zoonosen“ sind Infektionskrankheiten, die auf natürliche Weise von Wirbeltieren auf Menschen übertragen werden können und umgekehrt. Die Ausbrüche menschlicher Infektionskrankheiten nehmen zu.

"Das Problem sind nicht die Wildtiere, sondern unser enger Kontakt mit den Tieren, der es möglich macht, dass Krankheiten von Tieren auf den Menschen überspringen", so WWF-Artenschutzexperte Arnulf Köhncke. Die Corona-Pandemie ist eine Folge menschlichen Handelns, eine Folge unserer Naturzerstörung und unseres ausbeuterischen Umgangs mit den Lebewesen dieses Planeten.

EINIGE ZAHLEN HIERZU

Mindestens 7.000 Wildarten weltweit sind von Wilderei und illegalem Handel betroffen

Weltweit verschwinden pro Minute 30 Fußballfelder Regenwald.

Fast die Hälfte der Waldfläche, die einst auf der Erde bestand, hat der Mensch bereits vernichtet

60 % aller Infektionskrankheiten sind Zoonosen und 72 % davon kommen von Wildtieren.

Aus westlicher Sicht scheint es leicht, mit dem Finger auf Länder zu zeigen, die Wilderei und illegalem Artenhandel keinen Einhalt gebieten wollen oder können. Doch auch wir in Deutschland beteiligen uns an der Zerstörung von Lebensräumen, indem wir zu viel Fleisch konsumieren, für das Regenwald abgeholzt werden muss oder indem wir fossile Brennstoffe abbauen und dafür riesige Landstriche zerstören. Wenn wir so weitermachen, ist die nächste Epidemie nur eine Frage der Zeit, meint auch Inger Andersen, Direktorin des UN-Umweltprogramms. Dabei sollten wir uns auch bewusst machen, dass die Kosten und Folgen einer Pandemie, wie wir sie jetzt erleben, die Kosten für ihre Verhinderung und Prävention bei weitem übersteigen. Intakte Ökosysteme und gesunde Wildtiere würden uns schützen.

Solange dieser natürliche Schutz nicht vorhanden ist, braucht die Menschheit Schutzausrüstungen, um das Übertragungs-Risiko zu reduzieren.

Bei einer weltweiten Epidemie (= Pandemie) werden unvorstellbar viele Schutzausrüstungen benötigt, hierzu gehören u.a. auch Schutzmasken. Bei der Herstellung ist es wichtig und ganz entscheidend, dass nachhaltige Mehrweg-Masken lokal in Deutschland produziert werden können. Dieser Aufgabe haben wir uns in Rekordzeit gestellt.

COVID19 hat gezeigt wie abhängig die Welt von China ist. Es wurden große Mengen an Einwegmasken unterschiedlichster Qualität importiert und die Preise sind explodiert. Kaum ein Land hat bislang eine eigene funktionierende Infrastruktur, um selbst den Bedarf an Masken für das eigene Land fertigen zu können. Durch die massenhafte Auslieferung von Einwegmasken werden schon heute die Meere und die Umwelt stark belastet.

Mit der neuen, wiederverwendbaren TPE Protect Maske gibt es nun endlich eine nachhaltige und hochwertige Lösung "made in Germany". Lediglich die kleinen Filterpads müssen bei unserem Konzept gewechselt werden. Langfristig sind Entwicklungen mit Partnern angestrebt das Filterpad sogar biologisch abbaubar umzusetzen.

Danke WWF!

Unser Dank geht an dieser Stelle an den WWF, der sich u.a. stark für den Artenschutz einsetzt und damit ganz konkret an der Wurzel des Problems ansetzt. Wir bitten um Unterstützung des WWF zum Erhalt der Artenvielfalt – für die Tiere, die Menschheit, folgende Generationen und unseren Planeten!

Copyrights WWF Fotos (v.l.n.r.)

© Cat Holloway / WWF, © Richard Barrett / WWF-UK

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